Personell geschwächte Wölfe zum Jahresabschluss in Wiesbaden
Die Eishockeyspieler des TSV SCHOTT Mainz haben einen letzten Kraftakt in diesem Jahr vor der Brust. Mit einem Sieg im Derby beim EV Wiesbaden könnten sie den Playoff-Einzug vorzeitig perfekt machen und den zweiten Platz der Hessenliga festigen. Das Hinspiel gewannen die Wölfe mit 8:4, doch mit welchem Personal sie am Sonntag (18.30 Uhr) auf der Freiluftanlage der Henkell-Kunsteisbahn antreten können, steht noch in den Sternen.
Das Mainzer Quartett, das sich im Heimspiel gegen Kassel vor anderthalb Wochen verletzte, ist noch nicht wiederhergestellt. Bastian Hitzelberger, Robert Dalaker, Thomas Heineken und Daniel Novak konnten bis Donnerstag gar nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren. Große Fragezeichen stehen ferner hinter Dennis Sauer, Martin Sagula und Backup Lutz Teisler. Es deutet sich also ein schwieriges Unterfangen mit einem Schrumpf-Kader an.
Daher gilt es für die gesunden Wölfe, sich umso mehr über 60 Minuten durchzubeißen. „Ich erwarte eine Trotzreaktion“, fordert der Mainzer Trainer Holger Pöritzsch mit Blick auf die 1:8-Pleite gegen Kassel. „Demgegenüber müssen wir uns deutlich steigern, um eine Siegchance zu haben“, prophezeit Pöritzsch. „Wichtig wird sein, dass wir Wiesbaden nicht ins Spiel kommen lassen und von Beginn an unter Druck setzen.“ Der Wölfe-Coach richtet sein besonderes Augenmerk auf Wiesbadens Top-Stürmer Alexei Gebel: „Ihn dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen, da das Wiesbadener Spiel stark von ihm abhängig ist.“
Eins ist klar: Die Mainzer wollen sich mit einem weiteren Sieg in die Weihnachtspause verabschieden und gleichzeitig ihre Vormachtstellung am Rhein unterstreichen. „Davon bin ich fest überzeugt“, sagt Pöritzsch. Im neuen Jahr geht es dann am 15. Januar mit dem letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die Ice Devils Bad Nauheim weiter.






